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Zwischenstopp in Mainz. Wir setzen uns in ein Café und fragen den Besitzer ob er Interesse hätte, uns einige Fragen über den Afghanistan-Einsatz zu beantworten. Leider möchte er nicht gefilmt werden, hat aber eine spannende Geschichte zu erzählen. Er ist aramäischer Christ und stammt aus dem Südosten der Türkei, ein Angehöriger eines der vielen vergessenen Völker. Er kennt Geschichten von Gewalt und Vetreibung, fühlt mit den Menschen in Afghanistan, versteht ihr Leid. Dennoch hält er den Einsatz für richtig und spricht Barschow seinen Respekt aus. Es müsse allerdings langsam Schluß sein, Frieden solle einkehren, der Menschen wegen. Seine Infos über Afghanistan bezieht er aus Fernsehen und Zeitung. Ob er das für ausreichend halte, fragen wir. “Nein, auf keinen Fall”. Er zieht wieder Parallelen zur Geschichte seines Volkes. So vieles werde nicht geschrieben, bleibe ungehört.